Habe insgesamt eine Woche in Cairns verbracht. Hätte gedacht, es ginge schneller eine Fahrgemeinschaft zu finden. Mein neues Reisemittel ist www.gumtree.com.au, eine Website für Backpacker, sozusagen für alles und so eben auch Fahrgemeinschaften.
Habe meine Tage hauptsächlich damit verbracht in der Sonne rumzuliegen. Cairns hat einen sehr guten Pub "PJ O'Briens". Am letzten Abend war ich dort mit William und Alex und als ich von meinem Stuhl aufstand, musste ich festellen, dass ich mich ganz klar überschätzt hatte, da es am nächsten Tag sehr früh losging. William ist Franzose und hat einen alten Backpacker Van. Wir waren eine gut gemischte Gruppe. Willam und Camille aus Frankreich, Alex aus Belgien, Vincenzo aus Italien und Leonard aus Lower Saxony. 3 Saßen immer vorn und 2 lagen hinten. Die anderen sind noch unterwegs auf dem Weg ins ca. 14000 KM südlich entfernte Brisbane, während ich schon auf halber Strecke in Airlie Beach gehalten bin. Der Highway führt sozusagen die ganze Zeit an der Ostküste entlang, kommt nur selten wirklich in Sichtkontakt. Jetzt wird mir hautnah Australiens Größendimension klar. Auf der Karte ist Cairns-Airlie Beach so ein kleiner Fleck und trotzdem waren wir, ca. 8-9 Stunden unterwegs. Bei unserer Rast, sorgte Vincenzo für "echte gute Pasta" und wir hatten Besuch von einer Froschfamilie, einem Possum und einer Babyschlange. Übernachtet habe ich in einem kleinen Zelt. Die Bedingungen in dem Zelt waren so schlecht, dass ich kaum geschlafen habe, aber Ich bin ja noch nicht einmal 20 Jahre alt und sollte folglich wirklich noch keine Ansprüche auf Schlafkomfort haben.
Bevor es weiterging, blieben die anderen noch den halben Tag in Airlie Beach an der wundervollen Lagune. Vincenzo machte noch einmal "gute Pasta nach Mailänder Art". Das bedeutet, niemand durfte beim kochen helfen, naja es hat tatsächlich sehr gut geschmeckt.
William ist schon 29 und sieht ein wenig aus wie John Lennon (nur mitlockigem Haar). Ich glaube er würde auch lieber zu seiner Zeit leben, aber vermutlich würde der alte Lennon kein einziges Wort verstehen, da William wie fast alle Franzosen, immer noch einen extrem starken Akzent beim Englisch Sprechen hat.
Franzosen sind generell ein relativ nettes Volk, doch da sie im Englisch bei weitem am unsichersten sind, neigen sie am öftesten dazu in internationalen Gruppen untereinander zu viel französisch zu sprechen, obwohl es nicht jeder versteht.
Als nächstes stehen die "Whitsunday Islands" vor der Tür, also freut euch schonmal und drückt mir die Daumen wegen dem Wetter!
Dienstag, 30. April 2013
Donnerstag, 25. April 2013
Great Barrier Reef
Der 23. April, ein ganz besonderer Tag, mein Highlight für Australien ganz zu Anfang: Das Great Barrier Reef.
Ich habe mich für eine Tour zu 2 verschiedenen Riffs (Hastings Reef und Saxony Reef) und 2 Einsteiger Tauchgängen entschieden, dh.: Einem wird 30 Minuten erklärt, was man wissen muss (viel weniger als ich dachte) und bei dem ersten Tauchgang ist man Hand in Hand mit einem professionellem Taucher (fand ich sehr enttäuschend, aber beim zweitem Tauchgang konnte ich mich frei bewegen).
Wenn man gerade nicht am Tauchen war, konnte man natürlich Schnorcheln und da das Riff teilweise bis an die Oberfläche geht, war das fast genauso cool.
Die Crew war natürlich die ganze Zeit über professionell höflich und ein älterer dunkelhäutiger Mann überzeugte sogar mit einer kleinen Comedy Show.
Das Tauchen hat jedoch viel mehr Spaß gemacht und ist viel einfacher, als man sich vorstellt. Es ist ein Stück als, wenn man fliegen könnte, nur die langsamere Variante, dafür aber in einem Paradies.
Das einzige, was mich noch gestört hat, war dass das Boot rappelvoll war, doch es hat eben immer einen Grund, wenn man sich für die günstigere Variante entscheidet. Alles in allem jedoch wirklich ein Paradies und so wie man sich es vorstellt.
Hier gleich der Hinweis auf meine neuen Videos: Schnorcheln und Tauchen ;)
Mittwoch, 24. April 2013
Eine neue Etappe - Teil 2
Am 20. April begann mein allerletzter richtiger Tag im wundervollen Neuseeland: Aufstehen, arbeiten, Essen, letzte Dinge in der Stadt besorgen, zur Bank, Waschen, Socialising, Packen, Aufräumen, Alkohol kaufen, Packen, mit Torge nochmal richtig geil Burger essen, Flynn's Geburtstag feiern, ab in die Stadt, Trinken, Party, zurück zum Hostel, kurz Ausruhen, Rest packen, Taxi bestellen, Flughafen, Hoffen dass die nicht bezahlten 700 Dollar Strafzettel und mein angetrunkener Zustand mich nicht aufhalten, Losfliegen, Wegen Vögeln in der Turbine in Christchurch Zwischenlanden, 2 Stunden Warten, Weiterfliegen, 3 Stunden Warten, in Brisbane zum ersten Mal Australischer Boden, es ist warm, Flieger verpasst - nächsten Buchen, Essen (scheiße ist das teuer!), Weiterfliegen, wieder Nachts, in Cairns angekommen (26 Grad), Schwitzen,Bus in die Stadt, ins Hostel einchecken, Einkaufen, Essen, Schwitzen... endlich Schlafen!
Nun beginnt die neue Etappe:
In den ersten Tagen in Australien ist folgendes passiert:
Für die, die es nicht wissen, Cairns ist ein etwa von 100.000 Menschen bewohnter Ort im Nordosten Australiens und ist klimatisch gesehen schon ziemlich tropisch!
Ich bin in ein sehr schlechtes Hostel geraten, doch anscheinend sind die Hostels in Australien generell schlechter. Cairns ist so heiß, dass man vor dem Duschen Duschen muss und nach dem Duschen direkt ins Wasser springen sollte. Egal, es ist sehr sehr schön, Ich bin direkt an der Waterfront, zwar kein Strand, doch eine sehr schöne Promenade mit Rasenfläche, Palmen und BBQ-Stellen. Dazu ein riesiger Pool, der für die Öffentlichkeit gedacht ist.
Ich verschaffe mir einen ersten Eindruck davon, was es so genau zu sehen gibt und was mich erwartet. Internet ist schwieriger als in Neuseeland. Eigentlich ist hier alles ein kleines Stück teurer als in Neuseeland, aber ich bleib ja eigentlich garnicht lange.
Die Leute, die man beim reisen trifft sind auch nett, aber ich habe das Gefühl, dass die Leute generell etwas unfreundlicher als in Neuseeland sind, aber mal sehen, ich bin ja grad erst angekommen
Montag, 22. April 2013
Eine neue Etappe, Teil 1
Cairns, Australien - 07:35 PM
Da Ich in letzter Zeit ein wenig faul war, werde ich die Vorkomnisse der letzten 2 Wochen in 2 Einträge unterteilen,
Part 1:
Ich hatte die Stelle im Base Hostel in Wellington City bekommen und so auch Torge. 5 mal die Woche 4 Stunden von 10 bis 14 uhr arbeiten. Die Arbeit wurde nie so wirklich langweilig, da man jeden Tag neu zufällig in 3er Teams eingeteilt wurde. So unterhielt man sich immer mit neuen Leuten und machte jede Arbeit höchstens 2 mal: Betten beziehen, Saugen, Toiletten putzen, Duschen putzen, Mobben, Klopapier wechseln, Fegen und Spiegel bzw. Waschbecken sauber machen. Der dabei am öftesten gesagte Satz war "Ah... just leave it!". Dazu kam, dass man meist nach 3 1/2 Stunden komplett fertig war und viel Zeit mit 'Im Fahrstuhl rumfahren' oder 'mit 5 Leuten ein Waschbecken putzen' rumgeschlagen wurde.
Was habe Ich sonst so gemacht?
In erster Linie mein Auto verkauft und wenigstens noch 600 Dollar rausbekommen, also 200 weniger, als Ich es gekauft habe. Dazu immer wieder geschaut wie und wann Ich nach Australien komme usw.
Ansonsten: Nationalmuseum, Bars, Comedyshow, sehr gut gekocht, Game Messe, generell viel Zeit mit den Leuten aus meinem Zimmer verbracht und natürlich noch Rugby!
Wellington Hurricanes gegen Western Force Australia! Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung mir noch einmal ein richtig gutes spiel anzusehen. Das "Westpac Stadium" ist etwa so groß wie das Weser Stadion. Die Stimmung unter den Fans war zwar auch recht gut, aber nicht vergleichbar mit der Stimmung unter europäischen Fußballfans. Ein richtiger Fanblock war auch schwer zu erkennen und wenn es hochkommt, haben die Hurricanes Fans vielleicht 2 Fanlieder. Trotzdem, das Spiel war klasse und auch wenn Ich keinen einzigen Spieler kannte, ich bin jetzt umso mehr davon überzeugt, dass Rugby eine fantastische Sportart ist.
Fortsetzung folgt morgen!
Da Ich in letzter Zeit ein wenig faul war, werde ich die Vorkomnisse der letzten 2 Wochen in 2 Einträge unterteilen,
Part 1:
Ich hatte die Stelle im Base Hostel in Wellington City bekommen und so auch Torge. 5 mal die Woche 4 Stunden von 10 bis 14 uhr arbeiten. Die Arbeit wurde nie so wirklich langweilig, da man jeden Tag neu zufällig in 3er Teams eingeteilt wurde. So unterhielt man sich immer mit neuen Leuten und machte jede Arbeit höchstens 2 mal: Betten beziehen, Saugen, Toiletten putzen, Duschen putzen, Mobben, Klopapier wechseln, Fegen und Spiegel bzw. Waschbecken sauber machen. Der dabei am öftesten gesagte Satz war "Ah... just leave it!". Dazu kam, dass man meist nach 3 1/2 Stunden komplett fertig war und viel Zeit mit 'Im Fahrstuhl rumfahren' oder 'mit 5 Leuten ein Waschbecken putzen' rumgeschlagen wurde.
Was habe Ich sonst so gemacht?
In erster Linie mein Auto verkauft und wenigstens noch 600 Dollar rausbekommen, also 200 weniger, als Ich es gekauft habe. Dazu immer wieder geschaut wie und wann Ich nach Australien komme usw.
Ansonsten: Nationalmuseum, Bars, Comedyshow, sehr gut gekocht, Game Messe, generell viel Zeit mit den Leuten aus meinem Zimmer verbracht und natürlich noch Rugby!
Wellington Hurricanes gegen Western Force Australia! Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung mir noch einmal ein richtig gutes spiel anzusehen. Das "Westpac Stadium" ist etwa so groß wie das Weser Stadion. Die Stimmung unter den Fans war zwar auch recht gut, aber nicht vergleichbar mit der Stimmung unter europäischen Fußballfans. Ein richtiger Fanblock war auch schwer zu erkennen und wenn es hochkommt, haben die Hurricanes Fans vielleicht 2 Fanlieder. Trotzdem, das Spiel war klasse und auch wenn Ich keinen einzigen Spieler kannte, ich bin jetzt umso mehr davon überzeugt, dass Rugby eine fantastische Sportart ist.
Fortsetzung folgt morgen!
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