Sonntag, 10. Februar 2013
Heraus aus den Ruinen der Großstadt, rein in Tolkiens Welt!
Tief in der Nacht holte ich meinen großen Bruder vom Flughafen in Christchurch ab. Es war sehr praktisch, dass wir die selbe Nacht noch bei der Familie verbringen konnten, denn so konnten wir uns Hostelkosten und ein das Frühstück am nächsten morgen sparen.
Nach dem Abschied standen erstmal organisatorische Dinge auf dem Plan und nachdem wir die erste Nacht in unserem neuen Zelt am im Hafenviertel auf einer kleinen Rasenfläche verbracht haben, ging es westwärts für einen Tag ins Lande Rohan. Die Führung nach Edoras brachte eine weite Strecke mit sich, sodass wir vorerst mit einer relativ kleinen Gruppe in einem Allrad Truck etwa 2 Stunden immer weiter fern ab von Zivilisation, doch auch immer weiter herein in Tolkiens Fantasiewelt. Unser Führer Steve Williams hatte einen sehr lebendigen Humor, konnte uns doch auch mittels DVDs und Musik di ganze Hin- und Rückfahrt in Laune halten. Als wir in das Tal einbogen, war für jeden Herr der Ringe Fan sofort zu erkennen, wo einmal die Hauptstadt Rohans gestanden hat. Wir erklammen den sogenannten Mt. Sunday und einige Requisiten vermittelten ein episches Gefühl, verursacht dadurch an dem Ort zu sein, den man nun schon min. 20 mal im Fernsehen gesehen hat und gleichzeitig diese Atemberaubende Landschaft im wahrsten Sinne des Wortes um sich herum gehabt zu haben, denn der einsame Hügel stand in einem ewigen Tal, umringt von Gebirgen und sogar Gletschern.
Der nächste Tag: Gott sei Dank konnte ich durch einen relativ günstigen Deal Surfbretter und Wetsuites ausleihen und sogar die Wellen spielten an diesem Tag mit, sodass wir an Nicos dritten Tag in Neuseeland direkt surfen gehen konnten.
Am nächsten Tag war es für mich nach einigen Wochen an der Zeit endlich diese unheimlich hässliche Stadt zu verlassen und direkt in die größte ebene Fläche Neuseelands, die Canterbury Plains herauszufahren. Die erste Nacht versuchten wir es mal zu zweit im Auto zu schlafen, doch das stellte sich tatsächlich als wahre Herausforderung raus. Dann erreichten wir den Lake Tekapo, dessen Wasser durch die Reflektion der Sonnenstrahlen auf den Felspartikeln besonders türkises Wasser hervorbringt und im Rufe steht, die klarste Luft der südlichen Welthalbkugel zu haben. Etwa 20 km weiter kamen wir am Lake Pukaki entlang. Dieser steht sozusagen im Vordergrund des höchsten Berges Neuseelands, dem ca. 3700m hohen Mt. Cook. Weiter ging es nach Twizel, wo wir ganz ehrlich fast zufällig auf die "Pelennor Felder" aus Herr der Ringe trafen. Wir wussten, sie müssten irgendwo dort sein, denn es waren tatsächlich endlose, leicht bräunliche Wiesen mit einer Bergkette im Hintergrund und als wir dann an einer Straße auf das Bild aus dem Herr der Ringe Buch schauten, erkannten wir, dass es zu 100% dem Blick aus der Windschutzscheibe glich (An diesem Ort standen sich Sauron's Streitkräfte denen Gondors und Rohans entgegen und entschieden über das Schicksal Mittelerdes).
Beweis dafür, wie schön die Gegend um diese beiden prächtigen Seen aussieht, könnte sein, dass Peter Jackson sie sogar für Szenen aus dem Film "The Hobbit" verwendete. Doch dazu bald hoffentlich mehr.
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